NS in marl - die Stadtwerdung


Bereits 1935 gibt es einen Briefwechsel zwischen Marl, noch nicht Stadt, und dem Grafen v. Loe auf Schloss Wissen, (mit deutschem Gruß unterschrieben und einen Tag vor...ihr wisst schon). 

Dabei ging es um das zukünftige Stadtwappen. Eine vorgeschlagene, besser gesagt: von Haus Wissen gebilligte Skizze, wurde dann verwirklicht:  2.Bild unten, oben rechts...


Marl 1936: Anlass: Stadtwerdung 20.4.1936: Eine Stadt hat eine Mauer zu haben, wenn auch aus Pappe...Eingang Loestraße, rechts das damalige "Bügeleisen", später Anno, heute Mulvannny´s Pub.

Geburtsurkunde Marl 1936
Geburtsurkunde Marl 20.4.1936

Oben: 1 Hitlerjugend/Jungvolk 1941 Hochstraße Alt-Marl     2 SA unter dem Tarnnetz der CWH

Unten:

Hitlers Pläne mit der deutschen Jugend:

HJ zur Begrüßung von Hubert Brinkforth 1941, Hochstraße Alt-Marl Richtung Barkhausstraße



NS - Arbeitsdienst Marl, Lager "Otto-Schlimme", Ophoffstraße (Nähe Volkspark).


Unten:

1941 Ritterkreuzträger aus Marl H. Brinkforth zwischen Paul Becker, NS-Ortsgruppenleiter und Stadtbürgermeister (mit Bärtchen) und (NS-) Amtsbürgermeister Willeke

(irgendwie kommen mir die Frisuren bekannt vor).

Unten: Das NS-Mitglied und Amtsbürgermeister Willeke (1893 - 1965)  sitzt seit 1953 für die CDU im Bundestag. Das Plakat zur Bundestagswahl 1957... Er vertrat den Wahlkreis Recklinghausen-Land im Parlament. Während seiner gesamten Mitgliedschaft im Bundestag war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kommunalpolitik und öffentliche Fürsorge, seit 1947 Geschäftsführer der Kommunalpolitische Vereinigung.

Am 24. Juni 1965 erlitt er während der zehnstündigen Bundestagsdebatte über die Notstandsgesetzgebung einen Herzanfall und verstarb in seinem Büro.