marlarchiv

 

beiträge zur marler geschichte

von klaus mohr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(zum Autor: siehe unten)

 

Letzte Änderungen 8.5.19 (siehe weiter unten)


Eine kurze Erklärung des Wappenbildes:

Das schwarze Kreuz ist das Zeichen für das Erzbistums Köln bzw. des Kurfürsten, zu dessen Herrschaftsgebiet bis Anfang des 19. Jahrhunderts das Vest Recklinghausen gehörte ("Kölschland").

Links unten ist eine "Crampe" zu sehen. Sie war ein Teil des Wappens der Adelsfamilie Loe und bezieht sich auf den Ursprung dieser Familie. Sie war bis Ende des 18.Jh. in Marl an der Hagenstraße ansässig.

Rechts sieht man "Schlägel und Eisen" als Hinweis zur Bedeutung des Bergbaus für Marl. 

Das Wappen selber gibt es erst seit 1936 als Teil der "Stadtwerdung".


Zur Einführung: oben: Auf dieser Karte (1681) ist Marl noch nicht einmal zu sehen. Die damalige Historie spielt sich ab im Einflussgebiet der drei Städte Haltern (1289), Recklinghausen (1236) und Dorsten (1251).

Diese Seiten wollen die leere Stelle der Karte füllen...Siehe und Suche: oben rechts im Menü 


 

Bis Juli 2017 war diese Seite ein Beitrag zur Gegenwart der Schulabschlusskurse der VHS  Marl-die insel. Die Seite ist nicht mehr erwünscht. Die Betreiber sind kurz nach der Ehrung für 35 Jahre Tätigkeit nicht mehr für die Kurse erwünscht. Die beiden Abendkurse (HSA und FOR/Mittlerer Schulabschluss, MSA) sind ebenfalls  seit 2016 nicht mehr beantragt worden und also weggefallen. Damit ist eine 40jährige Tradition der Schulabschlusskurse im Abendbereich  absichtlich vernichtet worden.

(Mehr Informationen auf der Seite   "inselschularchiv-17". Wer sich für die bisherige Seite der insel-schulabschlüsse interessiert, sollte jetzt dort suchen.)

 

 Die Seite ist jetzt also ein Archiv nicht nur für die Schulabschlusskurse. 

 

Es finden sich neue Dokumente aus der Geschichte Marls, aber auch Dokumente, die bisher verstreut in Veröffentlichungen oder auf Webseiten zu finden waren.

Wir versuchen, an Ursachen für die Entwicklung Marls bis zur heutigen Stadt zu erinnern und damit deutlicher zu machen.

Ergänzung zur insel-Entwicklung: Am Marler Stern leuchtet zwar noch das insel-Emblem und das Rot für die insel sieht man auch noch, aber:

die insel gibt es im Stern nicht mehr, es gibt nur noch die Schilder und Wegweiser im und am Gebäude. Die insel, Verwaltung und Unterrichtsräume, sind jetzt an der der Wiesenstraße zu finden...Das Konzept "Konsum und Weiterbildung"ist also nicht mehr erwünscht.


 

zuletzt geändert am: 8.5.19 Kriegsgefangene AV

3.5. (Haus Loe, Forsthaus)

23.4. und 25.4.: Struktur: Verwandtschaft 2 (im Aufbau)

13.4.19  Seitenstruktur (Judith)

2.4.19 Loe auf Wissen (Verbesserungen)

17.3. Karte von Livland, kleine Verbesserungen(s.o."insel")

6.3./7.3.19 Struktur und Anmerkungen zu Bauern

2.3.19 kleine Verbesserung bei Namen 

13.2. u. 15.2. Zwangsarbeit Zeche Brassert u. AV,

Personen-und Straßennamen und Bedeutung 

(9.2. Handwerk und Gewerbe 1815 ff.

27.01.19 : Namenslisten 1782 der Bauern und Kötter;

davor: VHS-insel bis 1952; Karte des Amtes; Verwaltungsberichte 1945-1952;

davor17.12.18, Loe in Livland, Hexen; 3.12. Fehler beseitigt)


Der Autor:

Klaus Mohr arbeitete bis 2017 im Schulabschlussbereich der insel-vhs marl als Lehrer für Deutsch und Geschichte. Zwischen 1986 und 1994 arbeitete er als "Historiker der Stadt" und veröffentlichte zusammen mit Anderen  2 Bände über die Geschichte Marls: U. Brack(Hg.), Herrschaft und Verfolgung, (1987), sowie  U. Brack/K. Mohr (Hg.), Neubeginn und Wiederaufbau,

(2. Aufl.2012), beide erschienen im Klartextverlag Essen.

Kursleiter und Historiker stellt sein Buch über die Marler Judaica vor
Kursleiter und Historiker stellt sein Buch über die Marler Judaica vor

Klaus Mohr: "Sowas passiert in Deutschland nicht". Jüdische Menschen in Marl. Essen 2012.

(Auch beim Autor zum Sonderpreis erhältlich)

 

Der Lehrer und Historiker Klaus Mohr stellte in der Marler Zeitung sein Buch über die jüdischen Menschen in Marl vor. Das Buch ist  eine Suche nach den Anfängen jüdischen Lebens bis zur Verfolgung, Deportation und Ermordung.

Die ersten Juden in Marl sind 1829 nachweisbar.1938 wurden die letzten Marler Juden aus der Stadt vertrieben, einer Familie glückte noch nach dem Novemberpogrom die Flucht nach Belgien. Dort wurde sie nach dem Einmarsch der Deutschen gefunden, deportiert und in Auschwitz ermordet.

1949 kehrte ein Überlebender zurück. Das war Rolf Abrahamsohn.



Wie wichtig die Wege der Erinnerung sind, zeigt sich an diesem Artikel:

"Bis auf Rolf Abrahamson starben alle Familienmitglieder in Riga..." schreibt Herr Kappel.

Hier ist fast alles falsch erinnert: Die Familie schreibt sich AbrahamSOHN, nicht ...son. Das ist ärgerlich (2 mal), aber das kann passieren. Aber dass alle Familienmitglieder in Riga gestorben sind außer Rolf AbrahamSOHN ist falsch.

In Riga starb seine Mutter, aber sein jüngerer Bruder Norbert starb in Recklinghausen, sein älterer Bruder Hans und sein Vater Arthur starben in AUSCHWITZ. Da hat sich jemand wohl falsch erinnert, was allerdings auch die Bedeutung der richtigen Erinnerung betont. Wie soll übrigens Herr Abrahamsohn diese Erinnerungsarbeit bewerten? (KM)