beiträge zur marler geschichte
von klaus mohr
Dies ist kein Stadtarchiv!
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Eine kurze Erklärung des Wappenbildes (ganz oben rechts auf dieder Seite):
Das schwarze Kreuz (auf Silber) ist das Zeichen für das Erzbistum Köln bzw. des Kurfürsten, zu dessen Herrschaftsgebiet bis Anfang des 19. Jahrhunderts das Vest Recklinghausen gehörte ("Kölschland").
Links unten ist eine "Crampe" (auf Silber) zu sehen. Sie war ein Teil des Wappens der Adelsfamilie (von und zum) Loe und bezieht sich auf den Ursprung dieser Familie. Sie (ein Teil von ihr) war seit 1359 - erste Erwähnung "Haus Loe" - bis Ende des 18.Jh. in Marl an der heutigen Hagenstraße ansässig.
Ab 1705 über eine Heirat: eine Familie v. Wiedenbrück, zuletzt von Krane, von Twickel und v. Arenberg...
Rechts sieht man "Schlägel und Eisen" (Silber auf Schwarz) als Hinweis zur Bedeutung des Bergbaus für Marl.
Das Wappen selber gibt es erst seit 1936 als Teil der "Stadtwerdung" am
20.4.1936, dem Geburtstag des Ehrenbürgers: A. Hitler.
(Unten: Text aus: insel-lesebuch S.87, VHS Marl 1996)
Der Text weiter unten ist ein Beispiel aus Madynskis Suche nach der (von der Stadt Marl venachlässigten) Entwicklungsgeschichte der Stadt Marl. Seine Fleißarbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden...Wenigstens hat er noch erleben dürfen, für seine Arbeit mit dem 3.Platz beim Heimatpreis 2023 gewürdigt zu werden. Ich-nein, wir werden dich sehr vermissen, Helmut...
Marl steht auf gegen Rechts. 4000 Demonstranten zeigen Hass und Rassismus die rote Karte.(Patrick Köllner, Redakteur)
Mit einer Demo, wie sie die Stadt schon lange nicht gesehen hat, setzen Marler aus allen Teilen der Gesellschaft ein Zeichen gegen rechtes Gedankengut.
Es waren wahrlich beeindruckende Bilder, die am Samstag in der Stadtmitte zu sehen waren. Vom Denkmal für NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer auf dem Creiler Platz aus setzte sich gegen 15 Uhr ein Demonstrationszug in Bewegung, der in voller Länge von der Kreuzung Berg- und Hervester Straße bis zur Kreuzung Hervester und Brassertstraße reichte. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 4000. Ziel war der Platz vor dem Theater, wo um 16 Uhr die Kundgebung auf der Bühne begann. Den Leuten war es spürbar wichtig, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Viele hatten Schilder mit Sprüchen wie „Nazis essen heimlich Döner“ mitgebracht. Die Reden wurden mit Trommeln und Trillerpfeifen unterstützt....
27.Januar 2024
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2 Tage später:
Heute, 29.1.24, wird bekannt, dass die (deutsche!) EU-Kommissionspräsidentin
von der Leyen das KZ Auschwitz als "polnisches Lager" bezeichnet:
KM: Aha: Das Lager wurde in Polen errichtet, also ganz klar polnisch... (Errichtet allerdings von den Deutschen: Zu diesem Zeitpunkt war Polen bereits seit 1939 von den Deutschen besetzt!)
Ist das einfach nur Dummheit oder doch eher Verdummung?
(aus:"welt"/AP; KM)
4000 gegen Faschisten...
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Klimaschutz in Marl: Das grenzt an Zynismus...
Der Abteilungsleiter des Amtes für Klimaschutz erklärt dem Umweltausschuss des Stadtrates Marl eine geplante Abholzaktion in Sinsen... (MZ 31.10.24)
