die alte insel-VHS Marl

entstand am 29.9.1946

Im Auftrag der Militärregierung als Beitrag zur Demokratisierung (Siehe unten):

Text (K.M.) und Bild aus: insel-Lesebuch, (Marl 1996, S.14-16)


Das Geschäft "Arthur Abrahamsohn" führte 1950 dessen Sohn Rolf. Arthur A. war 1942 in Auschwitz ermordet worden, Rolf A. war der einzige Überlebende der Familie Abrahamsohn.


unten:

Verwaltungsbericht zum Bildungswerk der Stadt Marl (1945 bis 1952, Marl 1954, S.99-101)


Eduard Weitsch und Marl

25.5.1957: Ilse Weitsch, Witwe von Eduard Weitsch, erhält das Bundesverdienstkreuz. Dieses findet statt bei der Einweihung des "Eduard-Weitsch-Weges", der davor "Alter Loeweg" hieß, ein Weg, der von der Kirche St.Georg in Alt-Marl bis zum Haus/Schloss Loe an der heutigen Hagenstraße geführt hatte.

Zur Umbenennung des Loewegs in "Eduard-Weitsch-Weg" kam 1957 seine Witwe Ilse nach Marl. Links sitzt der damalige Stadtbürgermeister Rudolf Heiland.

Erinnerungen zur Verfügung gestellt von Kurt Krieg:

Das Grab bzw. der Stein auf dem Friedhof  in Suhl (links) steht laut Kurt Krieg am falschen Ort...Dreißigacker/Thüringen ist der richtige Platz...


"die insel" im neuen Haus, die VHS-Marl ist 1955 die erste in der BRD, die ein "eigenes Haus" hat. (hier 1965).

Heute ist hier das Adolf-Grimme-Institut zu Hause.

Dies wiederum entstand als insel - Kurs...

unten: Der Lesesaal (den gibt es auch nicht mehr).

4 Bilder (und 1 Text) der insel aus: "Marl",1966,  Herausgeber: Amtsverwaltung Marl)

Die insel hatte einst einen Ruf. 


Erfolgreiche Schulabschlüsse 1972 bis 2014

Die Statistik zeigt die Teilnahme an den Schulabschlusskursen der insel sowie die erfolgreichen Abschlüsse der HSA- und FOR-Kurse. Wie man erkennen kann, begann der Schulabschlussbereich als Vorbereitung auf externe Prüfungen 1972. Von diesen

181 Schülern bzw Schülerinnen schafften extern (Prüfung also nicht an der insel) 102 den  Hauptschulabschluss.

 Die letzte Statistik bezieht sich auf das Jahr 2014 (ganz oben) , die erste 1972 beginnt auf dem zweiten Blatt unten.

Darunter liest man die Gesamtbilanz.

(H.Bode war bis 2014 die Studienleiterin des Bereiches "Schulabschlüsse".)


insel aktuell:

 

27. Oktober 2019 bis 1. März 2020

die insel: Made in Marl

Eine Ausstellung (unter anderen)von Fari Shams und Arne Schmitt

Ein Übungsplatz der Demokratie“
„Bezirk stiller Besinnung und Muße vom industriellen Getriebe“
„Der feste Platz in der Bewegung, offen und von allen Seiten zugänglich, Bezüge setzend"

 
Eine ganze Reihe von Zeitgenossen versuchten sich an Beschreibungen jenes Hauses mit dem einfachen und doch rätselhaften Namen „die insel“ – errichtet als Heim des Bildungswerkes der Stadt Marl im Jahr 1955. …

Volkshochschule, Lesesaal und Stadtbibliothek wurden in der insel programmatisch in einem Gebäude vereint.

Ziel war es, den Bürgern von Marl einen Ort für Bildung und Gemeinschaftlichkeit, zur Informationsbeschaffung und Freizeitgestaltung zu bieten… (und) sich so an der Gestaltung der Gesellschaft aktiv zu beteiligen: eine „Bildungsdemokratie am runden Tisch“, in der es keine hierarchische Belehrung geben sollte, sondern Hilfe zur Selbsthilfe.
Zentrum der Ausstellung ist der Film „die insel“, in dem Fari Shams und Arne Schmitt eigene Filmbilder aus dem heutigen Marl mit Archivmaterial aus Fernsehen, Rundfunk und den an der insel entstandenen Marler Jahresschauen montieren. Verbunden werden die Elemente durch Zitate aus der Presse, die aus der umfangreichen Chronik der insel stammen. …

 Hier tauchen auch frühe Vorboten des Strukturwandels und der sozialen Medien auf, die von den beiden Künstlern in einer benutzbaren Rauminstallation zur Diskussion gestellt werden ...

 

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Creiler Platz

45765 Marl
Tel. 02365 / 99-2257
Email: skulpturenmuseum@marl.de

Direktor:
Georg Elben (redaktionelle Verantwortung)

Dienstag bis Freitag 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag 11.00 Uhr - 18.00 Uhr

Diese Ausstellung endete am1.3.2020